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Alles heisst nun Foglight! vkernel vOPS jetzt Foglight Standard – 02Eindrücke

Nach längerer Zeit habe ich mir mal wieder etwas Zeit gehabt die aktuelle Version von Foglight Standard (ehemals vkernel vOPS) anzutesten.

Versiion6.5Wie beeits beim ersten Begutachten vor einiger Zeit, macht diese Monitoring Lösung einen sehr guten Eindruck. Das wesentliche wird kurz und übersichtlich dargestellt. Performance Bottelnecks sind relativ leicht aufzuspüren und werden einfach, aber effektiv dargestellt.

Hier das Main Dashbord als erste Übersicht:

vOPS_MainDashbordMan bekommt einen guten Überblick zur gesamten vmware Umgebung. Anzahl der Objekte, physikalische Ressourcen, virtuelle Ressourcen usw.

Interessant sind aber vor allem die Auswertungen die Foglight Standard liefert (siehe roter Pfeil).

Installation

Die Installation von Foglight Standard erfolgt als fertige OVF Appliance. Sollte also von jedem vmware Admin durchführbar sein.

Intern arbeitet die Appliance mit einer Postgres DB (vmware nutzt die ja nun auch ;-)). Es kann aber auch MS SQL oder Oracle verwendet werden. Eine Datenmigration ist scheibar problemlos möglich. Hab ich aber nicht ausprobiert.

Auswertungen am Beispiel Datastore Latency

Klickt man im Main Deshbord z.B. auf den, vom roten Pfeil, gezeigten Link, bekommt man ein gute Übersicht der aktuellen Latenzen auf den Datastores (uns mehr)

vOPS_Latency_DatastoresDurch die Pfeile wird schnell sichtbar wo geg. Engpässe vorhanden sind oder drohen, dabei werden trotzdem aktuelle Messerte angezeigt.

Auch hier muß daran erinnert werden: „Nur Messwerte die mir etwas sagen, bzw. die ich interpretieren kann“ nützen mir“

Da hilft dann oft das Dokument aus gleicher Quelle wir diese Lösung „The Top 20 VMware Performance Metrics You Should Care About

Geht man nun mit der Maus über solch ein Feld (z.B. Total Latency) erhält man alle Werte noch einmal in einem Popup Fenster angezeigt (siehe Beispiel Summary Dashbord). Ein Doppelklich gibt nun detailierte Infos zum Problem, dem Impact und gegebenenfalls auch zur Lösung (Resolution).

vOPS_Summary

Also rundum eine einfache aber effektive Lösung für alle die nichts selbst konfigurieren wollen und denen die vorhandenen Ansichten ausreichen.

Konfigurationsmöglichkeiten – Reporting

Nichts desto Trotz kann man auch in Foglight Standard das eine oder andere Anpassen. Diese bezieht sich hauptsächlich auf Analysefunktionen, aber auch auf Kapazitätsberechnungen.

Beispiel: Slotsizes für die vmware HA Admission Control Policies

vOPS_SlotSizesHier kann man schön die optimale Einstellung für die eigene Umgebung finden.

Fazit

Eine gute und praxistaugliche Lösung. Installation ist denkbar einfach. Bedienung nach kurzer Lehrnphase logisch aufgebaut. Felxibilität aber eingeschränkt. Wer mehr will oder braucht muß auf Foglight for Virtualization (vFoglight Pro) oder andere Lösunge (wie vmware vCenter Operations Manager) ausweichen.

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Upgrade einer vFoglight 6.7.x auf ein Foglight for Virtualization 6.8

DELL/Quest hat sein Enterprise Management System Foglight mal wieder Namentlich geändert! Diesmal zum Glück nur marginal. Aus vFoglight Pro wurde Foglight for Virtualization.

Leider hat dieses beim Upgrade einer vFoglight Pro Instanz aber einen unschönen Nebeneffekt. Das heisst, wenn man nicht aufpasst hat man auf einmal zwei Instanzen auf dem Server laufen!

Hauptgrund ist eben diese Namensänderung, denn nun wir Foglight per default auch in einen Ordner Foglight und nicht mehr in einen Ordner vFogliht installiert. Mir ist es erst aufgefallen, als das Setup nicht nach einem Upgrade fragte, aber dann anmeckerte, das der Datenbank Port schon belegt sei.

Daher hier ein paar kleine Hinweise zum Upgrade.

Upgrade in Schritten

Am besten sollte man alle vFoglight Prozesse herunterfahren. Dieses geht recht gut mit den Script

„C:\Program Files\Quest Software\vFoglight\bin\fms.exe -q“ (gibt es auf dem vFoglight Server direkt als ausführbaren Link im StartMenü).

Anschließend das Setup der neuen Version mit Administratorrechten starten.

Upgrade_Teil1

Hier auf JEDEN FALL „Custom Install“ auswählen.

Upgrade_Teil2

Den Default Installationspfad mit dem ehemaligen „vFoglight“ Pfad ersetzten. Denn nur so erkennt das Setup eine bestehende vFoglight Installation.

Upgrade_Teil3

Hier natürlich „Upgrade“ auswählen.

Nach einigen Informations Fenstern sollte schließlich folgendes zu lesen sein.

Upgrade_Teil6

Am besten nach der fertigen Installation (Fortschritt der Cartridge Installation wird in einem Browserfenster angezeigt) und der Initialisierung der Agents (cmd Fenster). Den Server einmal durchbooten und kontrollieren ob alle Services/Dienste gestartet werden.

So zeigt sich dann das neue Login Fenster:

Foglight6.8

Neuerungen in der Version 6.8

Wichtigste Neuerung aus vmware Sicht ist sicher die Unterstützung von vmware View. Hier werde ich sicher noch etwas schreiben, sobald ich vernünftige Daten habe und etwas mehr dazu sagen kann.