Backup einfach und schnell – NAKIVO V7

Veröffentlicht: 31. März 2017 in Virtualisierung

NAKIVO released die Version 7 ihrer Backup-Lösung

NAKIVO hat am 28. März die 7te Version seiner Backup- und Replikation Lösung released. Nach sehr sehr langer Zeit 😉 möchte ich doch mal wieder einen Blick auf diese interessante Lösung werfen und kurz die Neuerungen vorstellen. Anschließend ein Blick auf die „immer noch“ einfache Installation.

Was ist neu in NAKIVO Backup & Replication V7?

Aus meiner Sicht sind die meisten Neuerungen erst mal Versionspflege, das heißt Unterstützung der neuen Version der Virtualisierungsplattformen. Dazu kommen aber auch ein paar Features die sicher von vielen lange gewünscht wurden.

Im Einzelnen sind das:

  • Hyper-V Unterstützung der Versionen 2016 und 2012 inkl. Incremental for ever, Image-based und Application-aware. Alle Daten werden somit Applikationskonsistent gesichert. Sowohl AWS als auch Hyper-V und vmware Backup Jobs können die gleichen Repositories nutzen.
  • Auch für Hyper-V existiert die Möglichkeit VMs auf andere Server zu replizieren um im Desasterfall schneller als mit einem Restore wieder „am Laufen“ zu sein.
  • NAKIVO V7 unterstützt nun auch vmware vSphere 6.5. Dabei werden auch verschlüsselte VMs gebackupt!
  • An allgemeinen Funktionen ist das überspringen (skip) von Swap Dateien und Partitionen in VMs. Dieses spart sicher viele GB an Backup Store.
  • Active Directory Gruppen können jetzt leicht auf NAKIVO User Rollen gemappt werden. Dadurch erhält man leicht ein einheitliches Usermanagement im Unternehmen.
  • Unter Active Management versteht NAKIVO eine Activity Tabelle die alle aktuellen Aktionen an einer Stelle auflistet. Für Administratoren sicher eine schöne Sache.
  • Ebenso die Möglichkeit Backups nach bestimmten Kriterien zu suchen und auch zu löschen 😉 . Klingt vielleicht komisch, aber mal ehrlich, wieviele alte und unnütze Backups schlummern auf irgendwelchen Repositories und fressen nur Platz?

Ich denke da ist eine gute Releasepflege in Bezug auf die Aktuellen Hypervisoren erfolgt plus ein paar nützliche neue Funktionen die diese Lösung abrunden.

Easy Installation

Da ich z.Z. zum lernen und testen einen NUTANIX Block in meinem HomeOffice habe (ersetzt jede Heizung und macht auch gut Krach 🙂 ) konnte ich „mal eben schnell“ die neue Version auf vmware testen. Hier die Installation bebildert.

I. Deployment der fertigen NAKIVO-OVA Appliance

NAKIVO bietet ein fertige OVA auf Linux Basis an. Diese habe ich früher auch schon bei meinen Tests genutzt. Nun wollte ich mal sehen was hier „verbessert“ wurde.

Der erste Schritt, das reine Deployment auf vmware vSphere muss sicher nicht erklärt werden. Zwei Screenshots zeigen das Depolyment.

NAKIVO7-01

Bild 1: Ausgabe der OVO Informationen

NAKIVO7-02

Bild 2: Speichern der Appliance auf dem NUTANIX Store

Da hab ich doch mal richtig Platz 🙂

II. Grundkonfiguration der Appliance

Startet man die frisch deployte Appliance und geht dann auf die Konsole, wird man direkt mit der Grundkonfiguration konfrontiert.

Conf-Appl-01

Bild 3: Konfigurationsmenü der Appliance

Hier habe ich erst mal den Hostname und die IP Adresse (bitte statisch!) konfiguriert. Die einzelnen Schritte zeige ich jetzt mal nicht, denke das bekommt jeder IT’ler hin.

Conf-Appl-08

Bild 4: Hostname und IP konfiguriert

Da die Appliance mit einem „embedded“ Backup Storage daherkommt habe ich hier nichts konfiguriert. Zusätzliche Repositories kann man als Virtuelle Disks anhängen oder via CIFS bzw. NFS hinzufügen.

Conf-Appl-10

Bild 5: Das „embeddet“ Repository mit 520GB

Anschließend bitte noch die Zeit und Zeitzone konfigurieren (Linux like).

Conf-Appl-12

Bild 6: Time und Time Zone

Fertig ist die Appliance!

III. Konfiguration von NAKIVO V7

Nach erfolgter Appliance Grundkonfiguration können wir die Web-Konsole im Browser starten:

https://<IP-Address&gt;:4443/

Hier müssen wir erst mal den „admin“ User mit einem Passwort versehen (bzw. einen anderen User als Admin anlegen) . Hierzu auf „configure“ klicken. Default user ist „admin“.

Conf-Appl-16

Bild 7: Erster Start Web-Konsole – Admin User konfigurieren!

Anschließend leitet NAKIVO durch die Erstkonfiguration in der z.B. ein vCenter eingebunden wird. Geg. verschiedenen Transporter und Repositories konfiguriert werden.

Conf-Appl-17

Bild 8: Erstkonfigurationsmenu

Der unübersehbare Button in der Mitte „Add New…“ stellt alle Unterstützten Systeme zur Auswahl bereit.

Conf-Appl-18

Bild 9: Unterstützte Plattformen

Wir wählen VMware mit einem vCenter Server aus.

Conf-Appl-19

Bild 10: vCenter Server koppeln

Es empfiehlt sich hier einen speziellen User im vCenter oder AD anzulegen der entsprechende Rechte im vCenter hat um VMs backuppen und restoren zu können.

Wenn alles passt haben wir schnell unsere vmware Umgebung in NAKIVO sichtbar gemacht.

Conf-Appl-20

Bild 11: vCenter Server Umgebung in NAKIVO

Anschließend könnten wir Transporter einbinden (z.B. bei abgesetzten Standorten oder großen Umgebungen um eine Lastverteilung zu erreichen. Transporter sind ein eigenes Thema. Ich erwähne sie hier nur kurz.

Conf-Appl-21

Bild 12: Transporter einbinden (ich nutze hier keine externen)

Und zum Schluß noch die Repositories

Conf-Appl-22

Bild 13: Repositories

Hier die Möglichkeiten für Repositories

Conf-Appl-28

Bild 14: Repositories

VMDK Erweiterung – Transporter – CIFS,NFS oder Amazon EBS, das sind die möglichen Repositories.

IV. Backup Jobs

Anschließend könnten erste Backup Jobs erstellt werden. Ich zeige einfach mal ein paar Screenshots. Denke die sind selbsterklärend.

Conf-Appl-23

Bild 15: Neuer Backup oder Replikations Job mit den Möglichkeiten

Conf-Appl-25

Bild 16: Der Scheduler

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Bild 17: Retention Policies

Conf-Appl-27

Bild 18: Job Optionen

Damit wäre ich für heute am Ende dieser kurzen Betrachtung der neuen NAKIVO Version 7.

Fazit

Wenn ich an die Installation und Optik der Version 3.9.1 von 2014 zurückdenke, dann ist vieles einfach noch runder und besser geworden. Hyper-V wurde damals nicht unterstützt und besonders die OVA-App Grundkonfiguration war noch etwas „VI“ und Commandline lastiger. Alles in allem eine feine Lösung die sehr schnell zu implementieren ist (ich hab gerade mal 20 – 30 min. bis ready to run benötigt, dabei hab ich aber noch die ganzen Screenshots angefertigt und mir alles in Ruhe angesehen!).

Mein persönlicher Wunsch wäre natürlich eine native Unterstützung des NUTANIX Hypervisors AHV 🙂

Ich hoffe das ich demnächst einiges zu „unserer“ Plattform schreiben kann.

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