vmware vSphere 6 – Neuigkeiten – Kurze Zusammenfassung

Veröffentlicht: 5. Februar 2015 in Virtualisierung
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Eine kurze Zusammenfassung der Neuigkeiten in vmware vSphere 6

Am 2. Februar 2015 (EMEA 3. Feb. 2015) hat Pat Gelsinger die Neue vSphere Version 6 angekündigt. Leider war der EMEA Event, trotz großer Ankündigung, nur ein Recording der Session vom Vortrag. vSphere 6 hat ja eine ganze Zeit auf sich warten lassen. Laut Pat und Ben Fathi wegen der vielen neue Features (über 640) und der langen QA Phase inkl. Public Beta.

Alles läuft unter dem Motto „ON Cloud“

Die Neuerungen würde ich in folgende Bereiche zusammenfassen:

  1. Plattform: die üblichen vSphere Enhancements (mehr von allem..)
  2. Storage: vSAN6 und Virtual Volumes
  3. VM Verfügbarkeit: vMotion und Foult Tolerance Enhancements
  4. VM Bereitstellung: Instant Cloning
  5. OpenStack Unterstützung

Alle Neuerungen können hier im Original nachgelesen werden.(Whats New vSphere 6)

Nun zu den Neuerungen im Einzelnen.

vSphere 6 Enhancements

Wie schon eingangs gesagt: „Von allem mehr“

Abbildung 1: vSphere 6 Enhancements ©by vmware

Abbildung 1: vSphere 6 Enhancements ©by vmware

Vor allem auf den vRAM per VM Wert wurde im Zusammenhang mit SAP HANA (einer „in RAM DB“) hingewiesen. Ich persönlich finde die Erhöhung der Anzahl der Hosts im Cluster interessant. Vor allem in Bezug auf die HA Konfiguration ist das noch genauer zu betrachten!

vSAN6 und Virtual Volumes

Die neue Version von vSAN ist nun auch laut vmware „Enterprise ready“. Die Anzahl der vSAN -Hosts wurde auf 64 erhöht! Dieses führt auch zu höheren Performance Werten (bis zu 90K IOPS bei „all Flash“). Wobei jetzt auch eine „all Flash“ Konfiguration erlaubt ist (vorher min. 1 SSD und 1 magentic Disc). Bis zu 32 Snapshots per VM (wer macht so etwas?). Sowie 200 VMs pro Host usw.

Interessant finde ich die Möglichkeit Rack Gruppen zu bilden! Damit hat man die Möglichkeit, ähnlich wie bei DRS die Affinity Rules, zu definieren das einen wichtige VM nie nur auf den vSAN Hosts in einem Rack verfügbar sein darf. Das ist in größeren Rechenzentren und mit Cluster aus bis zu 64 Hosts sicher eine sinnvolle Erweiterung.

vMotion und Foult Tolerance Enhancements

Im Bereich vMotion und Foult Tolerance [FT] geht es richtig rund. Hier ist sicher viel Entwicklerschweiss geflossen.

vMotion funktioniert nun auch über vCenter Grenzen hinweg. Das bedeutet, das man z.B. eine laufende VM vom heimischen Rechenzentrum in die Cloud – oder zurück transferieren könnte. Somit haben wir nicht nur ein „Cross vCenter“, sonder auch ein „Cross Switch“ vMotion. Damit das lange versprochene „Long Distance vMotion„.

FT wurde ebenfalls um eine lang erwartete und auf den verschiedenen VMWorld’s seit langem als Tech. Preview vorgestellte Unterstützung von SMP bzw. Mehr-vCPU VMs erweitert. Nun kann eine VM mit bis zu 4 vCPUs FT geschaltet werden. Die genauen Requirements sind sicher in jeder Produktivumgebung genau zu betrachten.

Instant Cloning

Unter dem Begriff „Instant Cloning“ ist eine schnelle Bereitstellung von neuen VMs gemeint, bei der die Clones mit dem Memory der Master VM arbeiten bis dieses auseinander läuft. Erst dann werden eigene Ressourcen belegt. Mittels Instant Cloning sollen 64 VM in 6 Sekunden bereitgestellt werden können. Ich denke das dieses z.T. vmware’s Antwort auf Docker Container ist.

OpenStack Unterstützung

Als Abschluß sei noch die Unterstützung von OpenStack nativ im WebClient genannt. Durch den Aufkauf von Nicira, einem der Gründer der Open Stack bzw. Open vSwitch Initiative kann sich vmware als langjähriger Unterstützer von OpenStack positionieren. vmware ist auch Mitglied von OpenStack. Somit können alle die, die OpenStack einsetzten wollen oder müssen getrost bei vmware als Plattform bleiben 😉

 Fazit

Es gibt natürlich noch viele neue Funktionen, die ich aber hier nicht alle aufzählen möchte. Dazu gibt es vielleicht zu einem späteren Zeitpunmkt noch Raum.

Wie man sieht hat vmware sehr viel getan um weiter die Nr. 1 im Bereich Virtualisierung zu bleiben. Die Frage die ich mir trotzdem stelle ist die „Wer braucht alle diese – meist Enterprise Plus – Features“? Für viele RZ Betreiber reichen auch weniger Funktionen, gerade im Mittelstand. Dort holt vor allem Microsoft auf. Das führt auch oft zu den sogenannten Hybriden Plattformen mit mehr als einem Hersteller. Auf der einen Seite Microsoft und vmware, auf der anderen Citrix und vmware. Um alles zusammen noch besser nutzen zu können ist ein Blick auf „unsere“ ASG Dynamic Hybrid Workspace Lösung durchaus gewünscht 🙂

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